Wie starte ich Automatisierungen? Die richtigen Trigger für deine Workflows!

von | Juni 4, 2025

Braucht jede Automatisierung denselben Startknopf?

Nein. Wer mit Make.com arbeitet, merkt schnell: Es gibt ganz schön viel Trigger und alle sind irgendwie anders. Am Ende entscheidet der Trigger wie gut, oft und zuverlässig dein Szenario funktioniert.

Wie starte ich mein Szenario am besten?

Der Trigger ist der Startschuss.

Er bestimmt, wann dein Szenario loslegt – und ob das zu deinem Prozess passt. Make.com bietet drei zentrale Varianten:

Instant Trigger

  • Reagieren in Echtzeit per Webhook (custom oder aus einem Modul heraus).
  • Use-Case: Ein Lead kommt per Formular rein und sofort startet der Bearbeitungs-Flow.
  • Beispiel-Module:
    Custom Webhook, Fillout (Watch new responses), Trello (Watch activities)

Scheduler

  • Zeitgesteuert. Ideal für wiederkehrende Aufgaben.
  • Use-Case: Jeden Freitag um 16:00 automatisch den Wochenreport versenden.
  • Beispiel-Module: Im Prinzip jedes „Watch“-Modul, das nicht „instant“ ist
    GMail (Watch emails), Airtable (Watch New Rows), Slack (Watch Channel Messages), Teams (Watch messages)

On Demand

  • Flexibel und modular, wie ein Unterprogramm (auch als MCP einbaubar!).
  • Beispiel: Ein zentrales Bildbearbeitungs-Szenario, das von mehreren anderen Szenarien angestoßen wird.
  • Beispiel-Module: Alle möglichen (muss kein Trigger-Modul sein), z. B. das Schreiben des Inputs in eine Variable, ChatGPT Chat Completion… 

Was passt zu deinem Prozess?

  • Du willst sofortige Reaktionen? Instant Trigger. (wichtig: eingeschränkte Auswahl, im Zweifel versuchen Webhook einzubinden, falls nicht anders möglich)
  • Du automatisierst Routinen? Scheduler. (spart dir auch massiv Credits, wenn du es beispielsweise als Routine einmal täglich laufen lässt!)
  • Du denkst modular und dynamisch? On-Demand (startet dann übrigens auch direkt).

 

Trigger-Vergleich auf einen Blick

Trigger-Typ Vorteile Nachteile Einsatzgebiete
Instant Trigger
  • Reagiert sofort
  • Perfekt für Echtzeit-Prozesse
  • Gut für kritische Reaktionen
  • Begrenzte Modulauswahl
  • Teilweise Workarounds (Webhooks)
  • Lead-Handling
  • Formularauswertungen
  • Benachrichtigungen
  • Content-Creation
Scheduler
  • Planbar und regelmäßig
  • Schont Make-Credits
  • Breite Modulabdeckung
  • Nicht echtzeitfähig
  • Feste Zeitfenster
  • Berichte
  • Datenabgleich
  • Routinen
On-Demand
  • Modular und flexibel
  • Aus anderen Szenarien aufrufbar
  • Ideal für wiederverwendbare Logik
  • Mehr Planung notwendig
  • Kein klassischer Trigger – braucht Struktur
  • Zentrale Services (z. B. Bildgenerierung)
  • Subflows in komplexen Automatisierungen
  • MCP-Logik

 

Das Video zu Triggertypen

Das komplette Video zur Triggertypen von Isabel findest auf YouTube!

Alternativ auf Englisch gefällig? Seit neustem übersetzen wir unsere Videos mit KI und posten sie auf unserem englischen Channel Intelligent Process Automation!

Passende Grundlagen für deine Szenarien

Wenn du Make regelmäßig nutzt, hilft dir der Beitrag zu Make.com beim Einstieg.

Und falls du dich zwischen Tools entscheiden musst, findest du im Vergleich Make vs. n8n eine Entscheidungshilfe.

Über die Autorin

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Isabel Pickert Prokuristin | Pickert GmbH

Isabel packt an, wo andere noch planen und bringt Automatisierung und KI dahin, wo sie wirklich wirken: in den Alltag von Unternehmen. Ohne Schnick-Schnack, mit kreativen Ideen und schnellen Ergebnissen.

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