Pickert Newsletter. aber richtig.

Newsletter aber richtig. Erst der Prozess. Dann die Technik. Auch bei KI. (Ausgabe 10/2026)

05.10.2026

Der Newsletter „Aber richtig.“ von Pickert, Ausgabe Oktober 2026 (Versand am 5. Oktober 2026). Hier die Web-Fassung zum Nachlesen.

Hallo zusammen,

seit einer Weile war es still bei uns. Das ändern wir jetzt! Es war unglaublich viel geboten. Die (Arbeits)welt hat sich massiv weiterentwickelt und seitdem ich aus der Elternzeit wieder ein bisschen arbeite und nicht nur meine KI-Agenten für mich Aufgaben erledigen lasse, gab es gefühlt jede Woche wieder etwas Neues.

In Summe: Wir hatten ständig etwas zu erzählen, aber nie die Zeit, es sauber aufzuschreiben. Das ändert sich jetzt! Unser Newsletter wird ab sofort monatlich erscheinen. Die Rubriken erscheinen uns logisch, falls du dir etwas anderes wünschst kannst du uns gerne schreiben.

Die meisten reden bei KI zuerst über Tools. Bei uns läuft das andersrum: Erst schauen wir uns den Prozess an (die Excel-Liste, die eine Person halt weiß wie es geht, und den Copy-Paste-Wust drumherum) und erst dann überlegen wir, ob und wo KI wirklich hilft.

Die Technik ist selten das Problem. Der Prozess drumherum schon.

Um das auch für dich zugänglich zu machen, haben wir unseren Process Analyzer entwickelt, der die größten Hebel in deinen Prozessen sichtbar machen kann. Du kannst ihn kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Bis gleich,
Isabel

Klein, aber KI: Wie wir als kleines Team mit KI-Agenten mehr schaffen

Vielleicht hast du auf LinkedIn oder in der BNN (wenn du aus der Region Karlsruhe kommst) über AISABEL gelesen. Ursprünglich hat das als internes Projekt begonnen, als klar war, dass ich Mutter werde und einige Zeit nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung stehen werde.

Aus diesem Arbeitstitel wurde schnell mehr, weil AISABEL im Prinzip genau das tut, was wir tun: Prozesse anschauen, optimieren was geht, automatisieren wo sinnvoll und KI einsetzen, wenn es notwendig ist.

Wir sind bewusst ein kleines Team und lassen einen guten Teil der Arbeit von KI-Agenten miterledigen, die wie eigene kleine Kolleg:innen an Aufgaben arbeiten. Nicht alles läuft dabei glatt, aber dazu gleich mehr.

Das lief schief: KI-Agenten verhalten sich zum Teil so verdammt menschlich! In unserem Marketing-Team für software.but-right.com haben zwei Agenten (unter dem Radar des Orchestrators) ein ganzes Wochenende lang Pingpong gespielt und sich immer wieder die gleiche Aufgabe zugespielt. Aufgeflogen ist das Ganze, weil die Limits ausgeschöpft waren (zum Glück haben wir einen Token-Tracker, der in Echtzeit alles verfolgt), und wir konnten das für die Zukunft unterbinden, indem wir den Vertrag des Orchestrators aktualisiert haben. Sowas ist ab sofort tabu!

Das ist genial: Mit unserer POPAIA-Plattform (Pickert Orchestration Platform für AI-Agents, der Arbeitstitel) können wir mittlerweile zwischen unterschiedlichen LLM-Anbietern wechseln!

Good Reads: Neu auf unseren Blogs

KI-News des Monats: Der Monat in vier Nachrichten

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    57 Prozent der deutschen Unternehmen nutzen KI, das Potenzial schöpfen die meisten aber kaum aus. Ob sich KI lohnt, entscheidet sich an der Stelle zwischen Werkzeug und Prozess. Mehr dazu
  • Kostenfalle KI: Wenn Token-Preise das Budget sprengen
    Wer Mitarbeitende unbefangen experimentieren lässt, ohne zu rechnen, bekommt die Rechnung später. Mit klarem Prozess lassen sich Verbrauch und Nutzen gegenüberstellen. Mehr dazu
  • KI-Agenten laden über 13.000 interne Screenshots öffentlich hoch
    KI-Agenten haben mehr als 13.000 interne Screenshots aus 343 Organisationen öffentlich abgelegt, darunter Kundendaten und Zugangsdaten. Wer Agenten einsetzt, sollte vorher festlegen, was sie hochladen dürfen. Mehr dazu
  • Microsoft teilt Copilot auf: Autopilot-Agent und Abrechnung nach Verbrauch
    Copilot bekommt einen dauerhaft laufenden Agenten (Autopilot), der Teams-Kanäle überwacht und wiederkehrende Aufgaben erledigt. Leistungsintensive Agentenfunktionen werden künftig nach Verbrauch abgerechnet, das betrifft Budget und Governance. Mehr dazu

Jeden Morgen mehr davon, in 5 Minuten: KI-Briefing Daily auf Spotify hören.

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