Sub-Scenario-Inputs sichtbar machen mit dem Debug-Trick „Start a Scenario“

von | Nov. 6, 2025

Du testest Sub-Scenarios in make.com und fragst dich, warum die übergebenen Input-Werte in der Historie fehlen? Das frustriert beim Debuggen. Ich zeig’s dir, wie du die Inputs im Sub-Scenario sichtbar machst und damit Tests und Fehlersuche deutlich erleichterst.

Problem: Input-Parameter sind in der Sub-Scenario-Historie nicht sichtbar

Beim Aufruf eines Sub-Scenarios via „Call a Scenario“ sieht das Eltern-Szenario die übergebenen Werte. Gehst du jedoch in das Sub-Scenario und öffnest die Historie, fehlt dort jede Anzeige dieser Input-Werte. Dadurch bleibt unklar, ob das Sub-Scenario die richtigen Daten erhalten hat. Das stiftet Verwirrung und erhöht den Aufwand beim Fehlerfinden.

Lösung: „Start a Scenario“ an den Anfang setzen

Setz im Sub-Scenario vor die eigentlichen Module ein Modul vom Typ „Start a Scenario“. Nutze dann in den weiteren Modulen nicht die Standard-Variable „Scenario Inputs“, sondern die Inputs, die direkt an das „Start a Scenario“-Modul übergeben werden. Beim Aufruf durch das Parent-Szenario erscheinen diese Werte nun in der Historie des Sub-Scenarios. Du kannst also konkret sehen, welcher Name, welche ID oder welcher Parameter angekommen ist.

Su funktioniert’s

Hier sind die konkreten Schritte, die du befolgen solltest:

  1. Öffne dein Sub-Scenario in make.com.
  2. Füge ganz an den Anfang das Modul „Start a Scenario“ ein (den On-Demand Trigger per Drag&Drop darauf verschieben)
  3. Verwende in den nachfolgenden Modulen die Felder, die das „Start a Scenario“-Modul bereitstellt, statt der „Scenario Inputs“. Bonus: Dadurch sind sie auch leichter in make zu finden!

Ein paar Tipps zum Schluss

Am einfachsten kannst du das mit konkreten, einfachen Werten testen. Nimm beispielsweise einen Namen oder eine kurze ID, damit du sofort erkennst, ob der Wert korrekt durchgereicht wird. Prüfe auch Datentypen: Strings, Zahlen und JSON-Objekte sollten im „Start a Scenario“-Modul erwartungsgemäß ankommen. Wenn etwas nicht passt, kontrolliere zuerst die Feldzuweisungen im Parent-Szenario und dann die Feldreferenzen im Sub-Scenario.

Auch wichtig: Vermeide doppelte Feldnamen zwischen Parent und Sub-Scenario ohne eindeutige Zuordnung. Schreib klare Feldbezeichnungen und dokumentier kurz, welche Inputs erwartet werden. Dadurch reduzierst du Verwirrung bei späteren Anpassungen.

Kurz zusammengefasst: Setz ‚Start a Scenario‘ an den Anfang deines Sub-Scenarios. Nutz die dort sichtbaren Inputs in den Modulen. Dann siehst du beim Debuggen direkt, welche Werte angekommen sind. Ich hoff‘, das spart dir Zeit beim Aufbau und Testen deiner Szenarien!

make.com: Sub-Scenario-Inputs sichtbar machen – Debug-Trick mit 'Start a Scenario'

Das komplette Video auf YouTube

Lesen ist gut, sehen ist besser? Wie gewohnt hat auch für dieses Thema Sven wieder ein Video auf YouTube für uns gemacht!

Über die Autorin

Isabel_Pickert_Portrait_Terminbuchung

Isabel Pickert Prokuristin | Pickert GmbH

Isabel packt an, wo andere noch planen und bringt Automatisierung und KI dahin, wo sie wirklich wirken: in den Alltag von Unternehmen. Ohne Schnick-Schnack, mit kreativen Ideen und schnellen Ergebnissen.

Jetzt Meeting buchen!

Isabel Pickert

Isabel Pickert

Prokuristin

Isabel packt an, wo andere noch planen und bringt Automatisierung und KI dahin, wo sie wirklich wirken: in den Alltag von Unternehmen. Ohne Schnick-Schnack, mit kreativen Ideen und schnellen Ergebnissen.

Jetzt Meeting buchen!

Mehr Zeit für dein Business?
Mit Prozessautomation!

Lass uns gemeinsam schauen, wie wir euch unterstützen können.
Unverbindlich und mit konkreten Handlungsideen – egal, ob wir zusammenarbeiten oder nicht!

Mehr lesen

Warum 7 von 10 Digitalisierungsprojekten im Mittelstand scheitern

Warum 7 von 10 Digitalisierungsprojekten im Mittelstand scheitern

Zwischen 60 und 80 Prozent aller Digitalisierungsprojekte verfehlen ihre Ziele. Je nach Studie variiert die Zahl, aber der Befund ist eindeutig: Die Mehrheit der Digitalisierungsvorhaben im Mittelstand liefert nicht das, was versprochen wurde. Erwartet wurden mehr...

Prozesse sind das Problem. Nicht Menschen.

Prozesse sind das Problem. Nicht Menschen.

Jemand in deinem Team macht einen Fehler. Wieder. Denselben wie letzte Woche. Und wie den Monat davor. Was passiert als nächstes in den meisten Unternehmen? Ein Gespräch. Vielleicht eine Abmahnung. Auf jeden Fall ein implizites oder explizites "Pass mal besser auf."...