Du testest Sub-Scenarios in make.com und fragst dich, warum die übergebenen Input-Werte in der Historie fehlen? Das frustriert beim Debuggen. Ich zeig’s dir, wie du die Inputs im Sub-Scenario sichtbar machst und damit Tests und Fehlersuche deutlich erleichterst.
Problem: Input-Parameter sind in der Sub-Scenario-Historie nicht sichtbar
Beim Aufruf eines Sub-Scenarios via „Call a Scenario“ sieht das Eltern-Szenario die übergebenen Werte. Gehst du jedoch in das Sub-Scenario und öffnest die Historie, fehlt dort jede Anzeige dieser Input-Werte. Dadurch bleibt unklar, ob das Sub-Scenario die richtigen Daten erhalten hat. Das stiftet Verwirrung und erhöht den Aufwand beim Fehlerfinden.
Lösung: „Start a Scenario“ an den Anfang setzen
Setz im Sub-Scenario vor die eigentlichen Module ein Modul vom Typ „Start a Scenario“. Nutze dann in den weiteren Modulen nicht die Standard-Variable „Scenario Inputs“, sondern die Inputs, die direkt an das „Start a Scenario“-Modul übergeben werden. Beim Aufruf durch das Parent-Szenario erscheinen diese Werte nun in der Historie des Sub-Scenarios. Du kannst also konkret sehen, welcher Name, welche ID oder welcher Parameter angekommen ist.
Su funktioniert’s
Hier sind die konkreten Schritte, die du befolgen solltest:
- Öffne dein Sub-Scenario in make.com.
- Füge ganz an den Anfang das Modul „Start a Scenario“ ein (den On-Demand Trigger per Drag&Drop darauf verschieben)
- Verwende in den nachfolgenden Modulen die Felder, die das „Start a Scenario“-Modul bereitstellt, statt der „Scenario Inputs“. Bonus: Dadurch sind sie auch leichter in make zu finden!
Ein paar Tipps zum Schluss
Am einfachsten kannst du das mit konkreten, einfachen Werten testen. Nimm beispielsweise einen Namen oder eine kurze ID, damit du sofort erkennst, ob der Wert korrekt durchgereicht wird. Prüfe auch Datentypen: Strings, Zahlen und JSON-Objekte sollten im „Start a Scenario“-Modul erwartungsgemäß ankommen. Wenn etwas nicht passt, kontrolliere zuerst die Feldzuweisungen im Parent-Szenario und dann die Feldreferenzen im Sub-Scenario.
Auch wichtig: Vermeide doppelte Feldnamen zwischen Parent und Sub-Scenario ohne eindeutige Zuordnung. Schreib klare Feldbezeichnungen und dokumentier kurz, welche Inputs erwartet werden. Dadurch reduzierst du Verwirrung bei späteren Anpassungen.
Kurz zusammengefasst: Setz ‚Start a Scenario‘ an den Anfang deines Sub-Scenarios. Nutz die dort sichtbaren Inputs in den Modulen. Dann siehst du beim Debuggen direkt, welche Werte angekommen sind. Ich hoff‘, das spart dir Zeit beim Aufbau und Testen deiner Szenarien!

Das komplette Video auf YouTube
Lesen ist gut, sehen ist besser? Wie gewohnt hat auch für dieses Thema Sven wieder ein Video auf YouTube für uns gemacht!




