In Zukunft nutzen die Führungs-und Steuerungssysteme auf der strategischen Planungsebene nahtlos Daten von den Werkern an den Maschinen und den Sensoren und Aktuatoren in den Automatisierungsgeräten. Die große und entscheidende Veränderung ist hautpsächlich eine organisatorische: Informationssysteme werden alle Mitarbeiter, an jedem Ort und zu jeder Zeit zur optimalen, taktisch richtigen und strategisch erstrebten Entscheidung befähigen, und das in Realzeit und über organisatorische Grenzen hinweg.
Schnelle und richtige Entscheidungen der Mitarbeiter im Sinne der Unternehmensziele verlangen nach einer vollständigen Vernetzung der verfügbaren Informationssysteme, Automatisierungsgeräte und Sensoren. Die zielgerichtete Orchestrierung der Aktionen aller Beteiligten ist die umfassende und grundlegende technologische Herausforderung. Echtzeitfähigkeit, Wandlungsfähigkeit und Netzwerkfähigkeit sind die Erfolgsfaktoren zum Real-time Enterprise. Sie müssen für jeden Einzelfall neu ausgestaltet werden.

Dies bedeutet, dass man ein RTE nicht kaufen, sondern in den Unternehmen nur erarbeiten kann, indem jeder Prozess, jede Anwendung, jedes IT-System und damit jeder beteiligte Partner gemeinsam daran arbeiten.
Schlägt also ein Unternehmen diesen Weg ein, dann benötigt es durchgängige IT-Unterstützung: über alle Ebenen der Unternehmenshierarchie und über den gesamten Lebenszyklus einer Fabrik von der digitalen Planung bis zum operativen Betrieb. Nur so werden für jeden beteiligten Mitarbeiter das Geschehen in der Fabrik und im Netzwerk des Unternehmens sowie die Auswirkungen des eigenen Handelns transparent.
Einen ersten Meilenstein hin zu den Strategien, Produkten und Lösungen hin zu RTE haben wir ein Innovationsprojekt auf den Weg gebracht, das durch das Bundeswirtschaftministerium gefördert wird. Schauen Sie hierzu auf unseren Blog zum Thema.






